Kaltgangeinhausung Warmgangeinhausung

Durch die Kaltgangeinhausung wird verhindert, dass die abgegebene Warmluft über Zwischenräume oder durch Aufsteigen über den Rackschrank in den gekühlten Bereich zurückströmt. Diese Zirkulation kann zu einer thermische Rückkopplung führen, die die Temperatur im kalten Gang sukzessive ansteigen lässt. Dieser Temperaturanstieg kann durch eine Erhöhung der Leistung der Kühlanlagen kompensiert werden, wodurch jedoch der Energieverbrauch stark zunimmt.

Gemäss der Expertisen wurde festgestellt, dass jede Absenkung der Umgebungstemperatur um ein Grad im Bereich zwischen 22 und 27 °C (der sogenannten Wohlfühltemperatur für Hardware in Rechenzentren) eine erhöhte Kühlleistung der Kühlsystem von bis zu fünf Prozent erfordert. Umgekehrt heisst dies aber auch, dass durch rein mechanische Massnahmen, die zu einer Absenkung der Temperatur führen, die Kühlleistung der Anlagen entsprechend gesenkt werden kann.

Gemäss den Empfehlungen der ASHRAE (American Society of Heating, Refrigerating and Air-Conditioning Engineers) kann die Temperatur im kalten Gang bei einer Kaltgangeinhausung auf einen Wert zwischen 20 und 25 °C erhöht werden.

Gemäss einer Untersuchung durch das Amt für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie das andere Institutuinen kann, je nach Grösse und räumlichen Gegebenheiten, die Kühlleistung der Anlagen um bis zu 35 % reduziert werden.